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© 2016 MEIN AUSFLUGSZIEL DAS MAGAZIN  Design Marcel Gassner
Bild: Marcel Gassner Berlin 2016
10 Jahre DDR Museum
Die Dauerausstellung ist eine interaktive und inszenierte Ausstellung, welche den Besucher einlädt, die realen Verhältnisse in der DDR selbst zu erleben. Sie ist nicht chronologisch, sondern thematisch gegliedert: 27 Themenmodule skizzieren die DDR: Grenze, Berlin, Verkehr, Jugend, Bildung, Arbeit, Konsum, Staats- sicherheit,Bauen, Wohnen, Familie, Medien, Mode, Freizeit, Kultur, Urlaub, Umwelt, Partei, Wirtschaft, Staat, Ideologie, Armee, Bruderstaaten, Mauer, Opposition, Strafvollzug, und Obrigkeit. In jedem Bereich
finden sich originale Exponate,die Geschichten über das Leben in der DDR erzählen. Über eine Eingangsebene tritt der Besucher hinab in den ersten Teil der Ausstellung. Es erwartet ihn eine Plattenbausiedlung im Maßstab 1:20. Was auf den ersten Blick grau, trist und monoton wirkt, ist bei näherer Betrachtung nur Hülle für eine lebendige Alltagskultur. Die Plattenbauten sind Raumteiler und Vitrinenschränke zugleich, die mit der Benutzung durch Besucher Einblicke in ihr Inneres und Privates erlauben.
10 Jahre Geschichte der DDR
Geschichte zum Anfassen in Berlins interaktivem Museum
“Geschichte Erleben, Geschichte mitnehmen, Unvergessenes Erlebnis”
Highlights der Ausstellung sind beispielsweise ein Trabi zum Hineinsetzen und virtuellen Fahren, ein Funktionärs Volvo, das authentische Plattenbau- wohnzimmer, einer der ersten 1-Megabit-Chips der DDR, der Filmprojektor aus dem Staatsrats- gebäude und die Druckmaschine der oppositionellen Umweltbewegung. Authentizität vermitteln Originale aus dem Alltag: eine gefüllte Schultasche, ein Tagebuch des Mangels oder Dederon- Kleider. Die Sammlungen des Museums umfassen derzeit ca. 226.000 Objekte (Stand 03/2015), die inventarisiert werden, um sie auch externen Wissenschaftlern, anderen Kulturinstitutionen und zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen. 
Sie stammen zum überwiegenden Teil aus privaten Haushalten, die dem Museum ihre »Lebens- gefährten« vermacht haben. Tausende unterschiedliche Spender haben auf diese Weise Objekte für die Nachwelt bewahrt.
DDR Museum, Berlin 2016 C
PÄDAGOGISCHE ANGEBOTE MUSEUMSPÄDAGOGISCHE ANGEBOTE  Das DDR Museum legt großen Wert auf die pädagogische Leistung seiner Ausstellung und ergänzt sein Angebot durch unter- schiedliche museumspädagogische Angebote: Führungen durch das Museum und Stadtführungen außerhalb, Workshops, Zeitzeugengespräche und vieles mehr. Führungen und Zusatzangebote werden in 15 unterschiedlichen Sprachen angeboten. Das Besucherzentrum bietet bis zu 50 Personen gleichzeitig die Möglichkeit zu Recherchen, Workshops, Seminaren, Unterrichtsstunden, Diskussionen oder Filmvorführungen. 
DDR Museum, Berlin 2016 C
Das DDR Museum verzichtet auf Steuergelder und jede weitere Art von Fördergeldern. Es finanziert sich und seine Aktivitäten ausschließlich durch die Besucher. Diese bewusste Entscheidung für ein Experiment hat funktioniert. Das Museum trägt sich erfolgreich selbst und investiert stetig in den Ausbau der didaktischen Angebote, den kostenintensiven Erhalt und Ausbau der Sammlung und sichert inzwischen mehr als 30 Arbeitsplätze. 2010 erfolgte aufgrund der großen Nachfrage nach vier Jahren eine aufwändige Erweiterung der Dauerausstellung, welche 2012 eine erneute Nominierung als Europäisches  Museum des Jahres nach sich zog.
EINZIGARTIG FINANZIERT
DDR Museum, Berlin 2016 C DDR Museum, Berlin 2016 C DDR Museum, Berlin 2016 C
EINZIGARTIG FOKUSSIERT Als einzigartig interaktives Museum zeigt das DDR Museum das Leben in der DDR in all seinen Facetten. Vom durchherrschten Alltag bis hin zu den politischen Strukturen vermittelt das Museum das Leben in einer Diktatur. 16 Millionen DDR-Bürger haben aber nicht nur zwischen Knast und Spreewaldgurken gelebt, sondern sich Freiräume geschaffen und sich in verschiedenen Situationen arrangiert – sie haben gelebt. Daher zeigt die Ausstellung Geschichte aus der Perspektive der Bevölkerung und legt ihren Fokus auf die alltäglichen Konsequenzen der politischen Entscheidungen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Der gewählte kulturhistorische Blickwinkel ist nah dran am Menschen und geht weit über eine reine Darstellung der historischen Fakten hinaus.
EINZIGARTIG INTERAKTIV Der Besucher betrachtet nicht einfach nur Vitrinen, sondern muss aktiv teilnehmen, um die Ausstellung zu erleben. Exponate können und sollen angefasst, Objekte benutzt, Klappen geöffnet und Schubladen aufgezogen werden. Überall gibt es etwas zu entdecken, zu berühren, zu erleben. Der Besucher wird mitgenommen auf eine spannende Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit und taucht dabei ein in die realen Verhältnisse der DDR. Das eigene Wissen wird erweitert, Klischees überdacht und Geschichte hautnah erlebt – Geschichte zum Anfassen.
A D R E S S E  DDR Museum Karl-Liebknecht-Str. 1 10178 Berlin-Mitte   direkt unten an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom 
Ö F F N U N G S Z E I T E N Montag – Sonntag: 10 – 20 Uhr Samstag: 10 – 22 Uhr kein Ruhetag, 365 Tage im Jahr geöffnet 
K O N T A K T 
Kasse 030-847 123 73 - 1 Verwaltung 030-847 123 73 - 0 Buchung 030-847 123 73 - 2
Marcel Gassner 15.8.2016  8:11 Uhr
GOLEM: Eröffnung der Themenausstellung im Jüdischen Museum Berlin vom 23. September 2016 bis 29. Januar 2017
Am heutigen Donnerstag, dem 22. September, eröffnet das Jüdische Museum Berlin eine große Ausstellung über den Golem. Bis heute inspiriert die prominenteste jüdische Legendenfigur Generationen von Künstlern und Autoren. Die Ausstellung präsentiert den Golem von seiner Erschaffung aus einem Ritual der jüdischen Mystik bis hin zum populären Erzählstoff. In sieben raumgreifenden Kapiteln und einem Epilog werden Erzählungen, Objekte und Kunstwerke aus 600 Jahren präsentiert. Die Faszination des jahrhundertealten Golem-Mythos lebt bis heute fort, er steht inzwischen auch als Metapher für moderne Entwicklungen in Forschung und Politik, die außer Kontrolle geraten und zur Bedrohung werden können. Renommierte Künstler wie David Aronson, Fritz Ascher, Christian Boltanski, Yves Gellie, R.B. Kitaj, Hugo Steiner-Prag und Charles Simonds haben in ihren Arbeiten das Golem-Motiv variiert. Auf 900 Quadratmetern versammelt das Jüdische Museum Berlin Leihgaben bedeutender Museen und Privatsammlungen aus aller Welt, unter ihnen das Jewish Museum New York, das Museum of Fine Arts Boston, das Museum of Modern Art, New York und das Israel Museum, Jerusalem. Der Golem lebt »Der Golem hat eine lange Karriere hinter sich, im Judentum und weit über das Judentum hinaus«, sagt Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin. »Sie beginnt in der Hebräischen Bibel und führt, mit immer neuen Transformationen, bis in unsere Gegenwart. Der uralte menschliche Traum, künstliche Geschöpfe zu erschaffen, hat Bezüge bis in die heutige Zeit: Gentechnologie und künstliche Intelligenz, Computer und Robotik. All dies sind Bestrebungen, eine Art Golem zu kreieren.« So schafft sich jede Generation ihren eigenen Golem, in dem sich die Bedürfnisse, Ängste und Erlösungswünsche der Zeit widerspiegeln. Die Ausstellung beginnt in der Gegenwart und zeigt schon im Eingangsbereich, wie allgegenwärtig der Golem auch heute ist. Der moderne Golem steht als Denkfigur für fortschrittliche Entwicklungen, die in ihrer Unkontrollierbarkeit Urängste auslösen können. Er symbolisiert die Ambivalenz von Hoffnung und Skepsis gegenüber den Errungenschaften einer immer technisierteren Welt. Humanoide Action-Figuren, Cyborgs und Roboter bevölkern als moderne Golem-Nachfahren den Kosmos der Rollen- und Computerspiele. Als künstliche Geschöpfe folgen sie zwar den Befehlen ihrer Schöpfer, aber in ihnen schlummert das Potenzial, außer Kontrolle zu geraten. Jüdische Mystik Ein eigenes Kapitel ergründet die Ursprünge der Golem-Legende. Mittelalterliche Manuskripte mit sogenannten Rezepten zur Golem-Schöpfung stehen zeitgenössischen Kunstwerken gegenüber. Jüdische Mystiker des Mittelalters verstanden die Erschaffung eines Golems als Versuch, sich Gott anzunähern. Aus Staub oder Erde geformt (Golem bedeutet auf Hebräisch »unfertige Masse«), wurde der Golem durch Beschwörungsformeln, rituelle Handlungen und bestimmte Kombinationen aus hebräischen Buchstaben zum Leben erweckt. Der Prozess des Schaffens war wichtiger als der Zweck, dem der Golem dienen konnte. Die künstlerischen Werke von David Aronson, Lynne Avadenka oder Joshua Abarbanel beschäftigen sich mit Aspekten dieser mystischen Tradition.
Blick in die Ausstellung, © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff
Verwandlung: Kunst als Schöpfungsakt Verwandlungsprozesse gehören zum Kern des Golem-Motivs. Für Künstler steht der Golem als Metapher für kreatives Schaffen und das Lebendigmachen unbelebter Materie. Aus diesem Kern entstehen Kunstwerke, die um den Prozess des Werdens kreisen. Sobald das Werk vollendet ist, entzieht es sich der Kontrolle der Kunstschaffenden, vergleichbar mit einem Golem, der sich seinem Schöpfer entzieht. Künstler bedienen sich einer Vielzahl von Techniken und Medien, um solche Verwandlungsprozesse sichtbar zu machen. So setzt Michael David sein Werk bewusst Feuer und anderen Naturgewalten aus, die seine großformatigen Arbeiten über lange Zeit hinweg immer wieder verändern. David Musgrave verwendet das Verfahren »trompe l‘oeil« und verleiht den Materialien eine neue Gestalt. Mythos Prag: Die Legende lebt Mit keinem anderen Schauplatz ist die Golem-Legende so eng verbunden wie mit Prag, dem zwei Räume gewidmet sind. Kristallisationspunkt dieser Legende ist Rabbi Judah Loew, der im 16. Jahrhundert einen Golem aus Lehm kreiert haben soll, um mit seiner Hilfe das jüdische Ghetto vor Verfolgungen zu schützen. Nährboden für die Fortschreibung der Legende war die Atmosphäre dieser Zeit, inspiriert von Alchemie und Astronomie, Magischem und Okkultem. Zeugnis dieser Ideenwelt ist die Kunst- und Wunderkammer von Kaiser Rudoph II., die Besucher als virtuelle Installation  mit 3D-Brillen entdecken können. Der Prager Golem-Mythos lebt bis heute fort und hat viele historische Schauplätze in der Stadt, die in der Ausstellung in historischen Fotografien, Zeichnungen und den Lithografien von Hugo Steiner-Prag gezeigt werden. Horror und Magie Der Schauspieler und Regisseur Paul Wegener prägte wie kein anderer das Bild vom ungelenk-roboterhaften Golem. Als Meilenstein des Horror-Genres gilt Wegeners cineastisches Meisterwerk »Der Golem: Wie er in die Welt kam« von 1920. Der Film hat unterschiedlichste Inkarnationen des Golem oder verwandter Figuren beeinflusst: Vom Klassiker Frankenstein (1931) bis hin zu den Simpsons in »You gotta know when to Golem« (2006). Die berühmtesten Film-Adaptionen der Golem-Legende betonen in diesem Kapitel die bedrohlichen und monströsen Aspekte der Figur. Es werden Filmausschnitte, Filmplakate und Skizzen von Hans Poelzigs und Marlene Moeschkes begehbaren Filmkulissen gezeigt. Die 3-Kanal-Filminstallation »AE/MAETH« von Stefan Hurtig und Detlev Weitz, basierend auf Filmzitaten aus mehr als 60 Spielfilmen, wird als 8 Minuten-Loop in einem eigenen Raum gezeigt. Außer Kontrolle: Golem als Beschützer und Zerstörer Eine zentrale Frage, um die viele Golem-Darstellungen kreisen, ist die, ob und in welchem Sinn der Golem als Mensch bezeichnet werden kann. Er lebt zwar, aber er hat keinen eigenen Willen und führt nur die Befehle seines Schöpfers aus. In vielen Golem-Erzählungen gerät das Geschöpf mit übermenschlichen Kräften außer Kontrolle und wird, als Helfer oder Retter geschaffen, zur Bedrohung für den, der ihn kreiert hat. Er steht somit als Metapher für Herausforderungen der modernen Gesellschaft: Zwar profitieren wir von manchen Entwicklungen, aber werden wir sie auch kontrollieren können? Oder kontrollieren sie uns? Die Ausstellung fragt nach der Verantwortung, die Schöpfer tragen, und nach dem Zusammenspiel von Macht und Rettung. Diese Weitererzählung spiegelt sich auch in Ausstellungsstücken und Aufnahmen  internationaler Theaterinszenierungen. Doppelgänger und Epilog Das letzte Kapitel und der Epilog führen den Besucher zurück in die Gegenwart und konfrontiert ihn mit Zukunftsvisionen. Die Golem-Figur wird auch mit dem vielschichtigen Motiv des Doppelgängers assoziiert: Der Golem als Alter Ego, das verborgenen Sehnsüchten eine Gestalt gibt. Verstörende Doppelgänger-Motive aus Roboterlaboren werden in diesem Kapitel präsentiert, darunter Yves Gellies großformatige Foto-Serie des japanischen Wissenschaftlers Hiroshi Ishiguro mit seinem Ebenbild als Roboter Gemenoid H1 bis IV. Er erforscht die Grenzen von Mensch und Maschine und greift die Frage auf, was den Kern des Menschseins ausmacht. Im Epilog treffen Besucher auf interaktive und spielerische Elemente, Spielkonsolen und die Comic-Lounge mit Comics als Originalausgaben und auf Tablets, eine Minecraft-Spielstation und eine Station mit Gesichtsmorphing, an der Besucher die Mimik eines Golem-Gesichts steuern können. Das wandgroße Schlussmotiv der Ausstellung bildet ein Szenenbild der Golem-Inszenierung der Londoner Theatergruppe »1927« (Regie: Suzanne Andrade/Paul Barritt). Die Inszenierung wirft einen Blick in die Zukunft, in der alle Menschen einen Golem im Ohr tragen und von ihm kontrolliert werden. Laufzeit der Ausstellung: 23. September 2016 bis 29. Januar 2017 Ort: Altbau, 1. OG Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Marcel Gassner 22.9.2016  13:11 Uhr
Das Spy Museum Berlin wird zum Deutschen Spionagemuseum
Berlin, 29.07.16 – 10 Monate nach der Eröffnung benennt sich das „Spy Museum Berlin“ in Deutsches Spionagemuseum um. Das Haus am Leipziger Platz 9 widmet sich zukünftig verstärkt seinem Bildungsauftrag. Der Initiator des Spionagemuseums und leitende Kurator der Dauerausstellung Franz-Michael Günther kehrt in seiner alten Funktion an das Museum zurück. Neuer Direktor des Hauses ist Robert Rückel, der Gründungsdirektor des DDR-Museums. Mit der Namensänderung und der Neukonzeption des Außenauftritts geht auch eine deutliche Senkung der Eintrittspreise einher. Statt bisher 18 € für Erwachsene und 14 € ermäßigt sind es ab heute nur noch 12 € für Erwachsene und 8 € ermäßigt. Schüler im Klassenverbund zahlen zukünftig nur noch 6 € für die 3.000 Quadratmeter große Ausstellung. „Die bisherige Führung und deren Berater verfolgten ein Hochpreiskonzept. Wir wollen nicht nur gutsituierte Touristen ansprechen, sondern alle Bevölkerungsschichten und insbesondere Berliner zu uns einladen“, begründet Direktor Robert Rückel das neue Preisgefüge. Das Deutsche Spionagemuseum wird keine Steuergelder beantragen, sondern sich aus den Eintrittsgeldern selbst finanzieren. In seiner Dauerausstellung zeigt das Deutsche Spionagemuseum die Geschichte der Spionage von den Babyloniern über die heiße Phase im Kalten Krieg bis zur alltäglichen Überwachung in der Gegenwart. Seltene Objekte wie eine der letzten Enigma-Chiffriermaschinen, typische Agenten- Ausrüstung wie die einzigartige CIA-Schlüsselanhänger-Kamera oder Originale aus den James-Bond-Filmen zeichnen die Ausstellung aus. Weltweit einzigartige Multimedia- Installationen aus den Händen von Ars Electronica Solutions aus Linz lassen das Thema lebendig und erfahrbar werden: Besucher können Nachrichten codieren, ihre Geschicklichkeit im Laser-Parcours testen oder lernen, was Facebook über sie speichert. Die Ausstellung wird in naher Zukunft durch weitere Exponate und interaktive Angebote ergänzt werden. Das Deutsche Spionagemuseum hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, letzter Einlass 19 Uhr. Informationen für Besucher unter www.deutsches-spionagemuseum.de oder 030/20603851.
Bild © Deutsches Spionagemuseum
Marcel Gassner 27.9.2016  16:06 Uhr
Bild © Deutsches Spionagemuseum
Mit einer Auswahl der besten Stücke der Archäologischen Sammlung setzt das Ruhr Museum ab dem 28. September 2016 die Reihe seiner Ausstellungen und Kataloge aus eigenen Beständen fort. Nach »Von A bis Z. Fotografie im Ruhr Museum«, »Ausgewählt. Vormoderne im Ruhr Museum«, »Steinreich. Mineralogie im Ruhr Museum« und »Arbeit und Alltag. Industriekultur im Ruhr Museum« ist nun die breit aufgestellte Archäologische Sammlung an der Reihe. Die Ausstellung erfolgt mit Unterstützung der Freunde und Förderer der Archäologischen Sammlungen e.V. Mit der Präsentation der Archäologischen Sammlung beweist das Ruhr Museum erneut, dass es zwar das Regionalmuseum des Ruhrgebiets ist, aber durchaus über große, bedeutende überregionale und internationale Sammlungen verfügt. Über 50.000 Fundstücke aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte und unterschiedlichen Regionen sind in mehr als 100 Jahren in das Museum gelangt. Sie alle wurden einmal als Bodenfunde aus dem Erdreich ans Tageslicht gebracht und sind somit »ausgegraben«. Die Archäologische Sammlung Die Geschichte der Archäologischen Sammlung ist lang. Sie geht zurück auf den 1880 gegründeten »Historischen Verein für Stadt und Stift Essen«. Er trug erste Altertümer zusammen und zeigte sie seit 1904 im Essener Museum. Einen wesent-lichen Grundstock bildet bis heute die 1912 angekaufte Sammlung des Straßburger Archäologen Dr. Robert Forrer. Der erste Direktor des späteren Ruhrlandmuseums, Dr. Ernst Kahrs, erweiterte bis in die 1930er Jahre den Bestand vor allem durch Grabungen in der Region beträchtlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte man verstärkt Zeugnisse der Hochkulturen des Alten Orients und des Mittelmeerraums an – sie sollten die Entwicklung des Gebiets an Rhein und Ruhr in den großen Rah-men der europäischen Kulturentwicklung setzen. In neuerer Zeit bereichern die Funde der Essener Stadtarchäologie die Bestände und erweitern den archäologischen Horizont bis in die Industriezeit. So zeigt die Sammlung in ihrer wechselhaften Entwicklung und in ihrem entsprechenden Be-stand die ganze Bandbreite zwischen einer internationalen und einer regionalen Ausrichtung. In ihren Sammlungstraditionen offenbart sie dabei die für die Institu-tion Museum so typische Spannbreite zwischen dem Eigenen und dem Fremden, der Vergewisserung der eigenen Geschichte und der Faszination fremder Kulturen und Epochen.
Die Ausstellung »Ausgegraben. Archäologie im Ruhr Museum« Die Ausstellung zeigt mit über 400 Stücken die ganze Bandbreite der Archäologi-schen Sammlung des Ruhr Museums, ergänzt durch antike Münzen aus der Nu-mismatischen Sammlung. Sie zeigt Funde aus Ägypten und dem Vorderen Orient, aus Griechenland, Italien und dem Römischen Weltreich, aber eben auch Gra-bungsfunde aus dem Ruhrgebiet und – dank der Stadtarchäologie – auch aus Essen. Als inhaltliche Klammer dient die grundlegende Gemeinsamkeit aller ausgestellten Objekte: ausgegraben worden zu sein. Auftakt der zehn Abteilungen bilden ausgewählte Stücke der prähistorischen Sammlung Robert Forrer, die im Ganzen den Grundstock der archäologischen Be-stände des Museums bildet. Die weitere Gliederung folgt der aus der archäologi-schen Wissenschaft bekannten Einteilung in Epochen und Kulturkreise. Demnach repräsentieren Werkzeuge, Geräte, Waffen und zum Teil kunstvoll bemalte Kera-miken die
Information und Anmeldung Besucherdienst Ruhr Museum Mo–Fr 9–16 Uhr Fritz-Schupp-Allee 15 45141 Essen Telefon 0201 24681 444 Fax 0201 24681 445 besucherdienst@ruhrmuseum.de
»Ausgegraben. Archäologie im Ruhr Museum« 21m Ebene, Kohlenwäsche 28. September 2016 bis 3. September 2017
Copyright: Ruhr Museum 28.9.2016  14:05 Uhr
Copyright: Ruhr Museum; Foto: Rainer Rothenberg
Der Katalog Der Katalog zu dieser Ausstellung ist im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen. Er umfasst 304 Seiten mit ca. 125 Abbildungen und kostet im Museumsshop 19,80 €, sonst 29,80 €. Das Begleitprogramm Neben einer vierteiligen Vortragsreihe und einer Gesprächsrunde werden verschie-denen Führungen durch die Ausstellung angeboten.
Hochkulturen im Alten Orient und Alten Ägypten, den Einflussbereich der antiken Griechen von Süditalien bis Zypern, die Etrusker und Italiker und schließlich die römische Kultur, die in ihrer Blütezeit über weite Teile der damals bekannten Welt verbreitet war. Durch eine teils gemeinsame Geschichte sind die Bestände des Ruhr Museums und des Museum Folkwang miteinander verwoben. Die Ausstellung wird daher in die-sen Abschnitten mit 13 ausgesuchten Leihgaben des Museum Folkwang ergänzt. Beigaben aus Gräbern und Zeugnisse der Alltagskultur veranschaulichen das Leben der Menschen in der Vor- und Frühgeschichte West- und Mitteleuropas von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter. In den folgenden beiden Abteilungen kon-zentriert sich der Blick auf ausgewählte Stücke der Archäologie an Rhein und Ruhr und der Essener Stadtarchäologie. Am Ende der Ausstellung zeigt die Abteilung Unecht weitere Facetten der Sammlung abseits der originalen Bodenfunde – Ko-pien, Modelle und Fälschungen.
Adresse Ruhr Museum UNESCO-Welterbe Zollverein Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14] Gelsenkirchener Str. 181 45309 Essen
Öffnungszeiten Mo–So 10–18 Uhr 24., 25. und 31.12. geschlossen
www.ruhrmuseum.de www.facebook.com/ruhrmuseum www.twitter.com/ruhrmuseum www.instagram.com/ruhrmuseum
Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei, Kombitickets, Jahreskarten und Gutscheine erhältlich Gruppenführungen 60 Minuten, 70 € zzgl. 2 € Eintritt, Schüler- und Studierendengruppen 50 € (Eintritt frei), max. 20 Teilnehmer Fremdsprachen auf Anfrage
Postanschrift Stiftung Ruhr Museum Fritz-Schupp-Allee 15 45141 Essen Telefon 0201 24681 400 Fax 0201 24681 460 info@ruhrmuseum.de
Plaudern, telefonieren, simsen, winken, jemanden anlächeln, die Augen verdrehen - es gibt viele Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren, auch ohne Worte. Die neue Ausstellung des Kindermuseum München thematisiert die Vielfalt unserer Kommunikation. Dabei geht es nicht nur um den zwischenmenschlichen Austausch durch Sprache, Gestik und Mimik, sondern auch um die Möglichkeiten und Grenzen von Telekommunikation. Auch Bilder, Zeichen und Medien sprechen zu uns. Wie immer können auch in dieser Ausstellung des Kindermuseums alle Besucher aktiv werden. An über 40 Mitmachstationen, Objekten und Werkstätten kann geforscht, ausprobiert, gestaunt und kommuniziert werden. Die Besucher lauschen dem Klang der Weltsprachen, erfahren Wissenswertes über die Bezeichnung der Dinge, erfinden neue Worte und entdecken Schriftzeichen ferner Länder. Sie erzählen mit ihren Gesten Geschichten, erforschen die Emotionen in ihrem Gesicht und finden heraus was die Kleidung über einen Menschen verrät. Es wird telegrafiert, telefoniert und mit anderen Besuchern gechattet. Im Zukunftslabor wird fleissig an der Kommunikation der Zukunft getüftelt und in der Werkstatt entstehen bunte Schilder und informative Plakate.
Die Idee und das Ziel der Ausstellung Schon mit dem allerersten Schrei, dem ersten Blickkontakt, der ersten Berührung beginnt der Mensch zu kommunizieren. Im Laufe des Lebens lernt und entwickelt der Mensch ein weitaus komplexeres Kommunikationssystem, bestehend aus Lauten, Mimik, Gestik, Sprache und Körpersprache. Dieses ermöglicht uns soziale Bindungen einzugehen, uns in der Gesellschaft mit anderen Menschen zu bewegen und mit ihnen zu interagieren. Voraussetzung für den wechselseitigen Kontakt ist, dass die Beteiligten die in ihrer Gemeinschaft gesprochene Sprache beherrschen und die üblichen Formen zwischenmenschlicher Kommunikation kennen und richtig deuten. Die Aneignung und Verfeinerung dieses Wissens geschieht permanent und spielt eine Schlüssel-rolle in der Entwicklung jedes Menschen. Kommunikation ist also elementar notwendig. Die Ausstellung bietet einen bunten Erfahrungs- und Erlebnisraum für Kinder und Familien zum Thema Kommunikation. Warum kommunizieren wir? Welche Mittel stehen uns dabei zur Verfügung? Wie kommt es zu Störungen in der Kommunikation? Was kann man tun, damit andere einen verstehen? Dabei kommuniziert die Ausstellung genauso mit den Besuchern wie die Besucher mit der Ausstellung. Sie bietet kommunikative Experimente und Spielbereiche, Mitmachstationen und interaktive Objekte sowie Werkstätten und vertiefende Workshops. Die Besucher können dabei, allein oder gemeinsam, die unterschiedlichen Aspekte von Kommunikation kennenlernen, damit experimentieren, interagieren, reflektieren und verstehen. So wird die Selbstwahrnehmung gesteigert und damit wiederum das Selbstbewusstsein und die eigene Identität gestärkt. Das Verständnis für die Wichtigkeit und Notwendigkeit gelungener Kommunikation im sozialen Zusammenleben wird gefördert. Gleichzeitig findet eine Sensibilisierung statt, achtsam mit den eigenen Botschaften umzugehen und sie bewusster einzusetzen. Außerdem bietet die Ausstellung Orientierung in einer sich schnell wandelnden Welt mit ihren immer komplexeren Kommunikationsstrukturen. Sie zeigt Mittel und Wege, aber auch die dazugehörigen Grenzen der Verständigung.
Im Ausstellungsbereich Telekommunikation werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie sich zeitliche und räumliche Distanzen überbrücken lassen. Neben kulturgeschichtlichen und technischen Informationen können verschiedene Telekommunikationsmittel von den Besuchern benutzt und ihre Möglichkeiten und Grenzen erforscht werden. Stationsübergreifend lassen sich so nicht nur wesentliche Unterschiede zwischen Telekommunikation und direkter Kommunikation erleben, sondern auch wie das jeweilige Medium den zwischenmenschlichen Austausch bestimmt und verändert. Zehn weitere Stationen laden ein, historische, gegenwärtige und zukünftige Telekommunikationsmittel zu entdecken. Mit Telegrafen lassen sich geheime Nachrichten austauschen und eine Höhle gibt Einblick in rätselhafte Botschaften. Ob die Besucher miteinander chatten, telefonieren oder eine Postkarte schreiben - schnell wird allen klar, dass sich die Mittel der Kommunikation ständig weiter entwickeln und verändern. Teil des unteren Ausstellungsraumes ist deshalb auch ein Zukunftslabor, in dem die Besucher ihre persönlichen Ideen, Wünsche und Vorstellungen für noch zu entwickelnden Kommunikationsmittel festhalten können.
Alles klar? Wie wir miteinander kommunizieren Eine Mitmachausstellung für Kinder, empfohlen ab 5 Jahren 16. Juli 2016 – 18. Juni 2017
Copyright: Kindermuseum München
Na, alles klar? Die Ausstellung ist eine Produktion des Kinder- und Jugendmuseums München.
Copyright: Kindermuseum München
Die ursprünglichste und detaillierteste Kommunikation findet im direkten Kontakt, ohne technische Hilfsmittel statt. Dabei stehen alle angewandten Mittel in direkter Beziehung zueinander: die Sprache, der Klang der Stimme, unterschiedliche Körperhaltungen, der Blick und die Dynamik der Bewegung ergeben ein Ganzes. Der Anteil des gesprochenen Wortes wird dabei von den meisten Menschen eindeutig überschätzt. Nur ungefähr drei Prozent der vom Gegenüber wahrgenommenen Kommunikation ist der gesprochene Inhalt. Der Großteil der Kommunikation findet im nonverbalen Bereich statt. Das bedeutet, dass es neben dem Inhalt auch sehr darauf ankommt, wie etwas ausgedrückt wird. Gestik, Mimik, Tonfall, aber auch die Körperhaltung, ein Räuspern oder Klatschen, sowie Schmuck und Kleidung – alles spielt bei der zwischenmenschlichen Kommunikation eine Rolle. Im ersten Bereich der Ausstellung können die Besucher an 30 verschiedenen Stationen ihre eigenen körperlichen und sprachlichen Möglichkeiten erkunden. Im Selbstversuch, aber vor allem auch im Austausch mit anderen, werden sie angeregt einzelne Elemente von Kommunikation zu beobachten, auszuprobieren und zu erkennen. Unterschiedliche Sprachen können angehört und verglichen werden, bekannte und unbekannte Worte werden näher untersucht. Der Themenbereich Schrift führt in die Notwendigkeit von Codierung und die Möglichkeiten von gespeicherter Kommunikation ein. In den Ausstellungsbereichen zu Mimik, Gestik und Körpersprache werden die eigenen Signale beobachtet und im Spiel mit anderen Besuchern bewusst eingesetzt.
Die Ausstellung Zwischenmenschliche Kommunikation
Telekommunikation
Einseitige Kommunikation
Selbst in vermeintlich unkommunikativen Situationen nehmen wir Informationen auf und verarbeiten sie. Ob wir beim Kaffee ein Buch oder eine Zeitung lesen, ob wir im Vorbeigehen Plakate und Werbebotschaften wahrnehmen oder im Auto das Radio anschalten - Kommunikation ist überall. Auch Verkehrsschilder oder Bilder in einer Ausstellung haben uns etwas zu sagen. Der letzte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit Schildern, Symbolen, Medien und Werbung. Deren Aussagen nehmen wir in der Regel nur als Empfänger einer einseitigen Kommunikation wahr. In diesem Ausstellungsbereich erforschen die Kinder die Rolle des Senders und setzen sich so auch bewusst mit der erreichten Wirkung auf dem Empfänger auseinander. Sie gestalten Plakate, verändern Gemälde, erschaffen Bildgeschichten und schneiden einen Film. Was ist wichtig beim Design einer Verpackung und wie muss ein Piktogramm aussehen, das jeder versteht? Dieses Rollenspiel fördert die Reflektion der Botschaften in der kindlichen Erlebniswelt. Die Ausstellung ist eine Eigenproduktion des Kindermuseum München. Die Ausstellungsfläche beträgt 600 qm.
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Wochenende, Feiertage, Ferien 10.00 - 17.00 Uhr Montag immer geschlossen sowie am 24. - 26.12.2016, 31.12.2016 - 01.01.2017
Preise: pro Person (ab 4 Jahren) 5,50 Euro bei Gruppen ab 10 Personen 4,50 Euro Familienkarte 14,50 Euro
Aktuelle Informationen und Termine finden Sie auf unserer Homepage und auf Facebook: www.kindermuseum-muenchen.de www.facebook.com/kindermuseum.muenchen 
Kinder- und Jugendmuseum München e.V. Arnulfstr. 3, 80335 München Tel. 089/ 54 04 644 0 Fax 089/ 54 o4 644 18
 München den, 29. September 2016